Droht Pierre-Emerick Aubameyang eine Sperre nach seinem Masken-Jubel?

Der Masken-Jubel von Pierre-Emerick Aubameyang beim 1:1-Unentschieden gegen den FC Schalke 04 könnte ein Nachspiel für den Gabuner haben. Dem 27-jährigen droht neben eine internen Strafe beim BVB auch eine Sperre durch den DFB bzw. die UEFA.

Pierre-Emerick Aubameyang stand am vergangenen Wochenende, mal wieder, im Fokus. Der 27-jährige Stürmer hat beim 1:1-Unentschieden im Revierderby gegen den FC Schalke 04 seinem BVB nicht nur einen Punkt gesichert, Aubameyang hat seinen 24. Treffer mit einem ganz besonderen Masken-Jubel gefeiert. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war es jedoch keine spezielle Jubelchoreo, sondern eine geplante Werbeaktion von Nike. Der US-amerikanische Sportartikelhersteller ist persönlicher Sponsor von Aubameyang und die Maske war bereits vor dem Spiel gegen Schalke Teil eines Werbevideos von Nike mit Aubameyang.

Nike wirbt seit kurzem mit Aubameyang, der sich als „Masked Finisher“ („Maskierter Vollstrecker“) verkleidet. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte unmittelbar nach dem Spiel angedeutet, dass der Jubel von Aubameyang Konsequenzen haben wird: „Darüber werden wir noch mal reden. Dann wird es etwas schwieriger für ihn.“ Erst vor kurzem hatte der Gabuner das Nike-Logo während eines Ligaspiels in die Haar rasiert und sorgte bereits mit dieser „Werbeaktion“ für Unverständnis in Dortmund und vor allem beim BVB-Ausrüster Puma. Laut der BILD Zeitung droht Aubameyang eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.

Wenn es dumm läuft, könnte auch der DFB Ermittlungen gegen den Stürmer aufnehmen. Denn Schleichwerbung durch die Spieler ist strengsten untersagt in der Bundesliga. Einen ähnlichen Fall gab es bei der EURO 2012, als Ex-Wolfsburg-Stürmer Nicklas Bendtner seinen Torjubel für eine Werbeaktion für einen Sportwetten-Anbieter missbrauchte. Bendter wurde damals von der UEFA für ein Spiel wegen „ungebührlichen Verhaltens“ gesperrt. Es wird spannend zu sehen ob der DFB Ermittlungen gegen Aubameyang einleiten wird.

Foto: Dirk Vorderstraße / Flickr (CC BY 2.0)

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