Thomas Tuchel kritisiert die UEFA scharf

BVB-Coach Thomas Tuchel hat die UEFA nach der Spielabsage und der schnellen Neuansetzung des Viertelfinal-Hinspiels in der Champions League scharf kritisiert. Die Europäische Fußball-Union hat sämtliche Vorwürfe zurückgewiesen.

Nach dem Bombenanschlag auf den BVB-Mannschaftsbus am Dienstagabend gab es viele Fans und Experten welche die schnelle Neuansetzung des Viertelfinal-Hinspiels zwischen Dortmund und dem AS Monaco kritisiert hatten. Auch BVB-Trainer Thomas Tuchel äußerte sich nach der 2:3-Niederlage kritisch über die Entscheidung der UEFA: „Wir waren in die Entscheidung überhaupt nicht eingebunden. Das hat die UEFA in der Schweiz entschieden. Das ist kein gutes Gefühl, es war ein Gefühl der Ohnmacht. Die Termine werden vorgegeben und wir haben zu funktionieren. Wir hatten das Gefühl, dass wir behandelt werden, als wäre eine Bierdose an unseren Bus geflogen.“

Auch BVB-Abwehrspieler Sokratis kritisierte die schnelle Neuansetzung der Partie: „Wir sind keine Tiere, wir sind Menschen, die Familie und Kinder zu Hause haben. Ich fühle mich wie ein Tier, nicht wie ein Mensch.“

Die UEFA wies die Kritik von Tuchel zurück und betonte in einer Erklärung, dass die Entscheidung in Abstimmung mit allen Beteiligten getroffen worden sei: „Die Entscheidung, dass das Spiel am Mittwoch stattfinden sollte, ist am Dienstag gemeinsam mit allen Beteiligten gefallen. Auch am Mittwoch standen wir mit allen Beteiligten in Kontakt und haben zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Anzeichen bekommen, dass nicht gespielt werden sollte.“

Foto: Alexander Böhm / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

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