RB Leipzig wartet auf das grüne Licht von der UEFA

Der RB Leipzig hat sich am vergangenen Wochenende mit einem 4:1-Auswärtserfolg gegen Hertha BSC Berlin vorzeitig für die Gruppenphase der UEFA Champions League qualifiziert. Nun warten die Roten Bullen auf fas grüne Licht seitens der UEFA kommende Saison auch in der Königsklasse spielen zu dürfen.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder Gerüchte rund um RB Leipzig und eine mögliche Sperre zur Teilnahme an der UEFA Champions League kommende Saison. Der Bundesliga-Aufsteiger hat am vergangenen Wochenende mit einem 4:1-Auswärtserfolg gegen Hertha BSC Berlin vorzeitig die sportliche Qualifikation für die Champions League erreicht, könnte jedoch aufgrund der Aktivitäten von RB-Mäzen Dietmar Mateschitz bei Red Bull Salzburg ggf. keine Zulassung seitens der UEFA erhalten.

Die UEFA selbst hatte vor kurzem erklärt, etwaige Verstöße erst zu prüfen, wenn die Meldungen für die europäischen Wettbewerbe bei ihr eingegangen seien. Dies dürfte im Fall von Leipzig nun demnächst geschehen. RB-Sportchef Ralf Rangnick zeigte sich diesbezüglich jedoch ziemlich gelassen: „Bei uns im Verein wird seit Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Bedingungen zu erfüllen, deswegen mache ich mir da auch überhaupt keine Sorgen.“

In der Tat gab es in den vergangenen Monaten zahlreiche Entscheidungen sowohl in Leipzig, als auch in Salzburg die dazu ausgerichtet waren bzw. sind die inhaltliche und finanzielle Nähe zwischen den beiden Vereinen aufzulösen.  RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff ist z.B. nicht mehr Fußballchef von Red Bull und kümmert sich damit ausschließlich um die Belange von RB Leipzig. Auch Red Bull-Chef Dietmar Mateschitz hat sein finanzielles Engagement in Salzburg in den vergangenen Monaten bzw. Jahren deutlich runtergefahren.

Es wird spannend zu sehen wie die UEFA in diesem Fall entscheidet und ob es tatsächlich zu dem Fall kommt, dass nur ein Verein aus dem „RB-Lager“ in der Champions League kommende Saison spielen darf.

Foto: (Mick Baker)rooster / Flickr (CC BY-ND 2.0)

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